Elisabeth Moll - Über mich


Arbeit am Theater

Nach meinem Studium Schauspieltheaterregie an der Universität Hamburg und einigen Jahren als Regisseurin und Dramaturgin, wollte ich mein Interesse und meine Leidenschaft, mich mit psychologischen Inhalten und therapeutischem Handeln auseinander zu setzen, vertiefen.


Ausbildung zur Gestalttherapeutin

Systemische Therapie, Psychodrama und Gestalttherapie interessierten mich am meisten und ich nahm, um einen vertieften Einblick in diese Therapierichtungen zu bekommen, an mehreren Workshops teil. Nach intensiver innerer Auseinandersetzung fiel meine Wahl auf die Gestalttherapie, welche sich besonders durch ihren ganzheitlichen Ansatz, ihr breit gefächertes Spektrum an kreativen Methoden und der ihr zu Grunde liegenden gesellschaftlichen Haltung auszeichnet. Durch sie fühlte ich mich auf allen Ebenen angesprochen.

Die Gestalttherapie überbrückt für mich die Dichotomie (Zweiteilung) von Geist und Körper, Innen und Außen, sowie Organismus und Umwelt. Keines dieser Themen ist ohne das andere zu denken. Daher bedeutet für mich, Mensch zu sein, sich in einem ständigen Prozess der Veränderung und Selbstregulation zu befinden.


Therapeutischer Hintergrund meiner Arbeit

Die Gestalttherapie war von Anfang an durch Fritz Perls schauspielerische Erfahrungen und seine Auseinandersetzung mit dem Psychodorama Moreno's geprägt. Viele Elemente der Praxis der Gestalttherapie enthalten theatrale Ansätze, wie Nachstellen von bedeutsamen Szenen, Rollenspiel und Rollentausch. Ebensoviel Aufmerksamkeit gilt dem achtsamen Umgang mit dem Körper und der Selbstwahrnehmung.

Ein respektvolles therapeutisches Arbeitsbündnis bildet die Grundlage unserer Auseinandersetzung mit Ihrem Anliegen. Ich werde hierbei nicht diejenige sein, die Ihnen sagen wird, wie Sie zu denken, zu handeln oder zu fühlen haben, sondern ich ermögliche Ihnen durch meine geschulte Resonanzfähigkeit und therapeutische Berufserfahrung neue Erfahrungen und Blickwinkel.


Arbeitsfelder: Privatpraxis und psychiatrische Tagesklinik

Seit 2013 arbeite ich als Theatertherapeutin in einer psychiatrischen Tagesklinik und erlebe diese Arbeit auch als große Bereicherung für meine Privatpraxis. In beiden Arbeitsfeldern begegne ich den unterschiedlichsten Menschen mit ihren ganz spezifischen Wünschen nach Veränderung, Klärung, Entwicklung oder der Überwindung einer schweren Lebensphase. Natürlich lerne ich auch von jedem dieser Menschen und versuche neu dazu gewonnene Erfahrungen in meine Arbeit mit einfließen zu lassen um mir Anstöße zu immer weiteren Variationen von therapeutischen Übungen und Experimenten zu geben.


Supervision

In beiden Arbeitsfeldern nehme ich regelmäßig an Supervisionsgruppen teil. Die Supervisionsgruppen, die der Schweigepflicht unterliegen, sind für mich ein wichtiger Ort, um mich selbst in meiner Arbeit zu hinterfragen und Anstöße für therapeutisches Handeln zu bekommen. Hier kann ich klären, ob ich mit meinen Klienten und Patienten auf dem richtigen Weg bin, oder, ob eine Begleitung stagniert und ich mit meinen Klienten auf gegenseitiger Basis nach einer Lösung dafür suchen muss.

Zusätzlich kann ich mir bei Bedarf in den Supervisionsgruppen auch Unterstützung für persönliche Themen suchen, damit ich mich wieder voll und ganz auf Sie und Ihre Bedürfnisse konzentrieren kann.

Ich bin davon überzeugt, dass nur, wenn ich mich selbst gut kenne und meine eigenen wunden Punkte mir bewusst sind, ich Ihnen eine gute Begleitung anbieten kann.


Workshops und Weiterbildungen

Damit ich mich konstant weiter bilde und immer mein Bestes geben kann, nehme ich regelmäßig an Workshops, Kongressen und Weiterbildungen teil.

Besonders sind mir dabei die Workshops „Traumatherapie, Gestalttherapie, Körperarbeit“ am Hamburger Institut für Gestalttherapie im Gedächtnis geblieben. Des Weiteren nahm ich mehrfach an Workshops am Institut für systemische Studien in Hamburg teil, wobei für mich besonders nachhaltig waren „die Arbeit mit Lei(d)t-Sätzen“, die „Arbeit mit dem Familienbrett“ und „Das innere Team nach Schulz von Thun“.
Regelmäßig nehme ich am Hamburger Symposium der Gesellschaft zu Erforschung und Therapie von Persönlichkeitsstörungen (GePs e.V.) teil. Als sehr bereichernd habe ich auch die Teilnahme am 3. AGHPT-Kongress der Arbeitsgemeinschaft Humanistische Psychotherapie „Fühlen und Erleben in schwierigen Zeiten – Emotionsfokussierung und Erlebnisorientierung in der Humanistischen Psychotherapie“ erlebt.
Ebenfalls bin ich Mitglied in der Deutschen Vereinigung für Gestalttherapie und werde laufend über neue Entwicklungen informiert.


Beruflicher Lebenslauf

Diplom Schauspieltheaterregie an der Universität Hamburg

Ausbildung zur Gestalttherapeutin am Hamburger Institut für Gestaltorientierte Weiterbildung (HIGW (www.higw.de).

Weiterbildung zur Paartherapeutin bei Anna und Dieter Tetschke „Reif für die Liebe“ (www.wilder-frieden.de).

Zahlreiche Weiterbildungen, unter anderem am Institut für Systemische Studien Hamburg (ISS (www.systemischestudien.de).

Seit 1995 tätig im Bereich Theaterregie, Dramaturgie und Textkonzeption.

2008 – 2011 beraterisch und therapeutisch tätig als Gestalttherapeutin von Einzelklienten in einer Beratungsstelle und als Theatertherapeutin für Gruppen im stationären und tagesklinischen Bereich.

Seit 2011 berate ich Einzelklienten und Paare in eigener Praxis.

Seit 2013 tätig als Theatertherapeutin und Therapeutin für soziales Kompetenztraining in einer psychiatrischen Tagesklinik in Hamburg.

Seit 2016 Weiterbildung in Gruppenanalytischer Therapie am Michael Balint Institut Hamburg (www.mbi-hh.de).


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